Silkaniras Blog

Neues von Silkanira

Alle guten Dinge sind drei? NEIN fünf

Oder wie man zur Trail-Königin wird

Es ist Mai und es war Zeit in die Berge zum Ledlenser Womens-Trail zu fahren.

In diesem Jahr fiel die Vorbereitung denkbar bescheiden aus. Immer wieder gab es Rückschläge wegen Erkältung. Dann kam noch Stress im Job dazu, der alle Trainingseinheiten topedierte. Und zu guter letzt vier Wochen vor dem Event hatte ich im Grunewald bei einer Walking Runde eine Flugstunde genommen. Ich knickte diesmal mit dem linken Fuß um und war dann mit einer Schwellung oder Zerrung ausgenockt. Zwei Wochen habe ich gar keinen Sport gemacht und dann nur ein bisschen Krafttraining und Fahrrad fahren zur Arbeit, aber ich habe dabei immer die Aircast-Schiene getragen.

Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich überhaupt fahre. Aber dann habe ich das als Auszeit gesehen und die Gelegenheit die vielen Überstunden abzubauen.

Da es bei dem Bootcamp mit der Schiene beim Springen ohne Schmerzen ging, war mein Ziel am Trail teilzunehmen. Mein Plan war zu sehen wie der Freitag Nacht-Lauf geht und dann zu entscheiden wie ich weiter vorgehe.

Ich fuhr wie geplant am Donnerstag nach Zell am See und traf im Hotel eine weitere Teilnehmerin. Wir machten uns einen netten Abend und genossen den Freitag Vormittag in Ruhe.

Naja Ruhe vor dem Sturm konnte man das nennen.

Gegen 14 Uhr holten wir uns die Startunterlagen ab. Und ich begrüßte die ersten Mitarbeiter von Plan B. Ich hatte mich so sehr darauf gefreut. Besonders toll fand ich auch, dass Harald Whisthaler wieder der Event-Fotograf war. Und dann hieß es sich langsam auf das Laufen im Dunkeln vorzubereiten. Start des ersten Laufes war um 20:45 Uhr angesetzt.

Ledlenser NIGHT on Trail

Und die Freude all die bekannten Gesichter wiederzusehen.

Ich freute mich auf Uta, Julia, Tamara, Jennifer, Christian, Claudia, Helma, Harald, Caroline mit Benni, Ursula, Sarah und alle anderen Mitarbeiterinnen und Wiederholungstäterinnen (ich habe so ein schlechtes Namens- und Gesichtergedächtnis, bitte seht es mir nach, wenn ich euch nicht aufgezählt habe).

Da ich die Teilnehmerinnenliste nicht bis zum Schluss verfolgt hatte und mein Namensgedächtnis nicht hilfreich ist, gab es sogar die eine oder andere Überraschung. So habe ich Steffi wiedergetroffen und mich riesig gefreut.

Die Zeit bis zum Start verging so schnell und ich hatte bestimmt noch nicht alle begrüßt.

Nach dem “Angstpipi“ und dem Briefing ging es dann zu AC/DC’s “Highway to Hell“ auf die Strecke. Was für ein tolles Erlebnis über 120 Lady’s mit Lampen am Kopf im Startblock stehen zu sehen. Als der Tross sich in Bewegung gesetzt hatte, war es ein bisschen voll, aber das Feld entzerrte sich schnell.

Die Strecke führte am Seeufer bis zur Brücke über die Straße und Bahnschienen durch den Ort Richtung Ebenbergalm hoch. Natürlich nicht der einfache Weg sondern ab und zu kleine Abkürzungen oder einfach die Trails mitten durch den Wald. Es ging über Baumwurzeln hoch und ich merkte schnell wie untrainiert ich war. Am höchsten Punkt standen dann ein paar Männer von der Crew, die uns den Weg wiesen. Es ging dann nach der Alm wieder bergab. Erst ein kleines Geröllfeld und dann Waldboden mit Baumstämmen durchzogen. Irgendwann ging es dann die Treppen aus Holz runter. Welch ein Glück war das Wetter nicht feucht. Das wäre eine kleine Rutsch und Schlammschlacht geworden. Bei diesem Lauf musste ich mehr oder weniger allein laufen, denn ich war nicht die letzte. Die Aussicht war super, auf der Alm standen die Kühe fast im Weg und auch Harald hatte bis zur letzten Teilnehmerin gewartet. Es ärgerte mich minimal dass ich nicht die letzte war, da ich doch meinen Titel verteidigen wollte. 😉 Beinahe hätte ich mich nach dem Downhill verlaufen. Aber meine Uhr hatte die Strecke gespeichert und erinnerte mich an den meisten Stellen an die Richtungswechsel. Nur ein Punkt fand ich kritisch und der Ärger von anderen bestätigte meine Vermutung, dass an der Stelle jemand böswillig die Markierung verändert hatte. Dank meiner Uhr und der Tatsache, dass ich ja wusste nur noch ein Kilometer laufen zu müssen, hatte ich den kleinen Pfad runter zur Brücke wahrgenommen und bin richtig gelaufen. Aber einige Mädels hatten sich verlaufen und sind fast ein Kilometer falsch gelaufen. Das hat auf der kurzen Strecke kurz vor dem Ziel den Sieg gekostet und viel Zeit für die Gesamtwertung.

Als vorletze im Ziel wurde ich aber genauso nett empfangen. Als das letzte Mädel dann ins Ziel kam hatte auch ich Gänsehaut.

Anschließend gab es die Siegerehrung, die Verteilung der Leadershirts und das Essen im Kupfer-Kessel lecker war es, auch wenn ganz schön spät. Das und die aufgewühlte Stimmung ließ mich erst spät einschlafen und dann schlecht schlafen. Mir war viel zu heiß und der Wecker klingelt zu früh.

Women’s Panorama Trail & Ebenberg Trail

Kurze oder Lange Strecke – das ist hier die Frage

In diesem Jahr gab es eine Primäre. Erstmalig konnte man sich aussuchen, ob man sie Panorama Trail Tour oder den Ebenberg Trail laufen möchte.

Die Entscheidung ist schwierig, denn die kürzere Strecke mit weniger Höhenmeter hat den Nachteil, dass man nicht an dem wunderschönen See vorbei kommt und auch nicht die interessanten Experimente vom Schmittens Feuertaufenweg sieht. Die eine oder andere hat dabei auch gern mal die Seilrutsche ausprobiert. Ich kann mich an Fotos erinnen.

Vorteil des Ebenberg Trail ist aber dass man schnell wieder im Ziel ist.

Wenn man aber in der Tripple Wertung auf irgendwelche Platzierung läuft oder verteidigen möchte, hat man die Wahl nicht. Da muss man die Zähne zusammen beißen und über den Panorama Trail flitzen.

Die Strecke führte zu Beginn bis zur Entscheidung kurz oder lang auf dem gleichen Weg wie der Nachttrail hoch. Und da folgte dann die Entscheidung…

Kurz oder lang. Nein das war keine Frage. Der Fuß hat super mitgespielt und die Schiene stützte super. Also weiter hoch auf die lange Tour.

Ich kämpfte schon eine Weile und plötzlich kam von hinten ein bekanntes Gesicht und überholte mich. Er lobte meine Entscheidung die lange Tour gewählt zu haben und wünschte mir weiterhin viel Erfolg. Und wer war das? Der Freund einer Teilnehmerin, der erst ein paar Tage zuvor auf La Palma den Transvulcania gerockt hatte. Für ihn war es ein lockeres Training. Und ab dem Zeitpunkt ging es auch flotter für ihn, da er jetzt nur noch den Markierung folgen brauchte. Auf den ersten Teil hatte er sich schon gefragt wie wir Mädels alle so gut den Weg finden konnten, da es so schlecht markiert war. Aber als er mich in Begleitung der beiden Abmarkierer sah, machte alles für ihn Sinn.

Ich wurde sogar belohnt, die lange Strecke gewählt zu haben. Harald wartete wieder geduldig bis zur letzten Teilnehmerin und schoss ein super Foto von mir.

Ich hatte die Stöcke mitgenommen und bin damit besser hoch und am Ende auch wieder runter gekommen. Aber die Kondition war echt schlecht. Christian und sein Partner hätten sich mit Sicherheit ein bisschen schnelleres Tempo gewünscht aber das ging nicht so gut. Auch die flachen bergab Passagen konnte ich nicht einfach rollen lassen, weil ich meinen Beinen nicht ganz traute. Sie waren ganz schön belastet und fühlten sich wie Pudding an. Zudem war es auch ziemlich heiß.

Durch eine Gerölllawine war ein Teil des ursprünglichen Weges gesperrt und es musste etwas verändert werden und somit war die Strecke etwa ein Kilometer länger als in der Ausschreibung. Aber der Kilometer hatte es auch in sich. Mir wurden die Beine schwer. Damit wurde meine Zeit auf der Strecke ziemlich lang. Und mit 3:55 Stunden war das meine längste Zeit in Bewegung. Ich hatte die Siegerehrung verpasst und ich kam zu spät zum Blackroll Workshop. Aber der hat sich gelohnt. Blackroll kann man auch als Trainingsgerät nutzen und nicht nur zur Selbstmassage.

Anschließend ging es zur Massage. Und hier hat Plan B einen tollen Service gefunden. Outdoor Physio ist ein cooles Team. Die Massage tat höllisch weh und ich hätte mir ein Beißholz gewünscht. So habe ich den Ruheraum der Sauna im Hotel Heinzmann zusammen geschrieen. Aber Markus Mango war gnadenlos und dachte gar nicht daran etwas weniger hart zu massieren.

Der Zeitplan am Samstag ist immer knapp und ich musste nach der Massage mich auch ziemlich flott fertig machen für die Abend Veranstaltungen. Hier gab es eine super tolle Idee für das Dinner.

Eine separate Veranstaltungen auf dem Berg in der Areit-Lounge. Die Auf- und Abfahrt sowie der Berg allein nur für uns. Das Essen war lecker und der Service zuvor kommend.

Und perfekte Sicht auf das Kitzsteinhorn. Was will man mehr?

Mit schönen Gesprächen ging der Abend zu Ende. Was für ein schöner Tag.

Womens-Trail Challenge um den Zeller See

Oder wie lockere ich schwere Beine?

Am morgen wachte ich auf und fragte mich wie ich es in wenigen Stunden später an die Startlinie schaffen sollte. Alles tat weh. Es brauchte Zeit bis ich halbwegs gerade laufen konnte. Aber ich wollte doch unbedingt die Medaille haben. Also konnte ich nicht nicht Laufen. Aber wie soll das werden? Im Jahr vorher hatte ich die etwas längere Strecke mit mehr Höhenmeter in 2:16 geschafft. Könnte ich das hinbekommen? Nun mein Verstand sagte mir, dass 2:30 realistisch sind.

Ich zog mich an und ging zum Frühstück. Mit Brötchen und Marmelade musste ich auch heute auskommen.

Auf dem Weg zum Start ging ich im Kopf die Strategie durch. Haha. Genau. Mein Ziel den Titel zu verteidigen würde eine Herausforderung werden. Natürlich wollte ich mein bestes geben, und wenn das bedeutete dass ich schneller wäre als die letzte vom Freitag dann ist es so. Mein Plan war bis zur Treppe/Brücke, die wir bei diesem Lauf nur am Schluss herunter müssten, zu joggen und dann schauen was die Beine sagen.

Am Start bemerkte ich dass einige schnelle Gesichter nicht da waren und ich machte mir ein paar Sorgen. Ich hörte auch, das jemand Kreislauf Probleme am Vortag hatte. Das war nicht gut.

Aber auch am dritten Tag startete der Lauf wieder mit dem “Highway to Hell“ und heute fühlte es sich wirklich wie Hölle an.

Mein Plan ging nicht auf mit waren die Beine so schwer ich musste schon vor der Brücke gehen. Irgendwann waren alle entflogen. Die vorletzte konnte ich bis zum Wald beim ersten Anstieg immer noch sehen. Doch dann war auch sie weg. Christian hatte sich heute für das Fahrrad entschieden und musste bei jeder Markierung absteigen. Außerdem war er diesmal allein dafür verantwortlich.

Während ich die Steigung hoch wanderte bemerkte ich einen gewissen Schmerz an der Ferse und ich überlegte warum ich kein Pflaster eingepackt hatte. Die Strecke mit den ganzen Kunstwerken war wunderschön und kurioserweise konnte ich danach beim seichten Downhill doch die Beine rollen lassen. Erst traf ich auf ein paar Crew Mitglieder und fragte ob sie Pflaster dabei hätten. Da konnte ich mit einem Blasenpflaster versorgt werden, was den Schmerz sofort beruhigte und ich sah das Schild Food 500M (ich lese da aus der Entfernung immer Food SOON) bis dahin konnte ich dann auch noch rennen. Aber am Krankenhaus und den ganzen Segel-, Ruder- und Bootsvereinen vorbei ging nur im Wanderschritt. An der Stelle kam dann wieder der Freund einer Teilnehmerin vorbei geflogen und feuerte mich erneut an. Er zog davon und ich war wieder allein. Christian hatte ich an der Verpflegung wieder abgehängt. Wenn man den See so ca. Dreiviertel umrundet hat und denkt, ach cool da vorn ist das Ziel, kommt der Wegweiser nach rechts und man muss noch mal hoch. Über den Panorama Weg nach Zell. Und da gab es noch mal eine ganz fiese Steigung. Bei der konnte man sich gott sei dank am Handlauf hochziehen. Aber das schmerzte schon heftig in den Beinen. Und plötzlich war man wieder auf der Straße der Ebenbergalm auf dem Weg zum Ziel. Entlang der bekannten Strecke bis zum Schild “1 km“ to go. Und ein letztes mal den kleinen Pfad abwärts bis zur Brücke hinunter zum See. Da holte mich Christian endlich wieder ein und ich sagte ihm, ich sammle nochmal ein paar Kräfte um dann ins Ziel zu laufen. Kurz vorher nahm mich eine Teilnehmerin an die Hand und führte mich bis 20 Meter vor das Ziel. Das gab mir die Kraft nicht vorher schon in Hyperventilieren auszubrechen.

Der Physiotherapeut meinte zu mir das die Massage mich über den Trail fliegen lässt. Naja nicht ganz …. okay ich hatte es geschafft über die Ziellinie zu hüpfen.

Stolz überwältigte mich

Ich hatte es geschafft. Auch meinen Titel habe ich erfolgreich verteidigt. Nein im Ernst dies Jahr ging nicht mehr. Es gab mehrere Gründe. Und nur einen davon kann ich aktiv beeinflussen. Und das werde ich angehen.

Genuss danach

Diesmal war ich noch einen Tag länger geblieben, ich wollte die Umgebung noch etwas erkunden. Mein Plan war dabei auf Kitzsteinhorn hoch zu gehen. Nein wandern war keine Option. Schließlich gibt es ja einen Bus und eine Seilbahn.

An der Seilbahn hatte ich eine Teilnehmerin getroffen und wir hatten dann den Rest des Abenteuer zusammen erlebt.

Am Gletscher oben war es ganz schön kalt, gut dass ich die Jeans an und eine Jacke sowie ein langärmeliges Shirt dabei hatte. Denn mit 5 Grad Celsius war es ganz schön kalt.

Wir hatten coole Fotos gemacht und sind dann wieder runter gefahren. Die Fahrt hoch zum Gletscher war mein erstes Mal mit einem Sessellift. Da kribbelte schon was in meinem Bauch.

Als wir unten angekommen waren, war der Bus mit dem wir zur Sigmund Thun Klamm fahren wollten gerade weg. Das war ein wenig ärgerlich. Besonders weil die Recherche ergab, um die Mittagszeit fährt der Bus nur alle Stunde. Der Weg zur Klamm war nicht weit. Also ging es zu Fuß dahin. Die Strecke war sehr schön. Die Natur erfreute unser Gemüt.

Die Klamm ist eine Schlucht mit einem Steg und darunter floss das Wasser. Wunderschönen und gewaltig mit welcher Energie das Wasser dahin strömt.

Dort waren wir dann fertig und diesmal klappte das mit dem Bus besser. Der kam nämlich kurz nachdem wir an der Bushaltestelle waren.

Ich wollte unbedingt noch mal auf den Berg in Zell am See und genau dort wo wir am Samstag Abend waren. Also nochmal aus dem Bus und hinein in die Bergbahn. Der Blick zum Kitzsteinhorn war auch diesmal möglich. Wie glücklich mich das Wetter machte.

Leider ist die Zeit wie immer viel zu schnell vergangen und ich sitz im Zug nach Hause.

Werde ich wieder kommen?

Ja sehr wahrscheinlich!

Paint the sky with stars

Lieber K, ich fühle mich so unendlich traurig aber auch dankbar dass unsere Wege sich kreuzten.

Kennen gelernt hatten wir uns bei AOL vor ca. 20 Jahren. Ich hatte verzweifelt jemand gesucht, mit dem ich mich über ein Problem im Job austauschen konnte und durchstöbere dabei die Profile. Es war ein Zufall das ich dich ausgewählt hatte. Und wir schrieben uns. Dein Job hatte sehr wenig mit meinem zu tun, auch wenn du wie ich Chemielaborant warst. Und ich glaube mich zu erinnern, dass das Problem gar nicht gelöst wurde. Aber es war so schön sich mit dir zu unterhalten und es entwickelte sich eine wunderbare Freundschaft, bei der wir uns auch über die Liebe austauschten. Ich hörte dir zu und manchmal war es ganz schön schwer dir Mut zu machen. Du lebtest in Hessen und ich in Berlin. Ich habe dich so oft nicht in den Arm nehmen können, wie es von dir gebraucht wurde. Und mein Herz schmerzte im Wissen um deine unglückliche Liebe.

Wir hatten uns auch im realen Leben getroffen und das erste mal war für mich spannend, da ich mir bewusst war was ich nicht wollte, aber nicht genau wusste, ob ich dein Herz brechen würde. Und dann kam ich auch noch etwas zu spät am Bahnhof an. Was da in deinem Kopf vorgegangen war erfuhr ich erst Jahre später bei der Hochzeit. Wir hatten eine schöne Zeit und am Ende des Wochenendes war ich sicher, dass ich einen sehr guten Freund gewonnen hatte.

Lange unterhielten wir uns über Briefe, Emails und Chats über deine Gefühle zu der Liebe deines Lebens und auch über andere Dinge unseres Lebens. Wir machten viele Entwicklungen durch. Auch wenn unsere Leben nur wenige Berührungspunkte direkt hatten, konnte ich auf dich und du immer auf mich zählen.

Am meisten hatte ich mich gefreut als es endlich geklappt hatte, dass die Liebe deines Lebens mit dir zusammen gekommen war. Und das war der Moment wo der liebevollste Mensch, den ich kannte, zum glücklichsten Menschen wurde.

Bei der Hochzeit vor fast 10 Jahren hatte ich die große Ehre deine Trauzeugin sein zu dürfen. Ich habe euch alles Glück der Welt gewünscht, aber das Leben wollte euch auf die Probe stellen. Es gab gute Zeiten aber auch viele sehr schwere Zeiten.

Und nun sitze ich Tränen verschmiert und frage mich warum das mit dem “bis der Tod euch scheidet“ so früh kommen musste.

Ich vermisse dich!

Dein Stern leuchtet hell in meinem Herzen.

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Laufen ist Freiheit, Laufen ist Spaß, Laufen ist Therapie

Laufen ist Freiheit, Laufen ist Spaß, Laufen ist Therapie und Laufen in Bergen ist einfach genial.
Die Berge sind nur total weit weg von Berlin und so muss ich mir die schönsten Momente beim Laufen gut einteilen. Daher plane ich dies mit einem kleinen Event bei den man auch immer liebe nette Leute trifft und sich wie in einer Familie wohl fühlen kann.
Also ich habe es wieder getan. Das vierte mal in Serie…
Seit ich in 2013 zum ersten mal nach Österreich zum Womens-Trail gefahren bin, war ich jedes mal dabei. Nach einer kleinen Event-Pause in 2016 fand dieser in diesem Jahr im Mai statt.
Ach was freute ich mich als Ende 2016 das Event angekündigt wurde. Somit hatte ich meine Winterdepression beim Training überwinden können. Auch wenn das Training wegen Arbeit und Wetter nicht so lief wie der Trainingsplan vorschlug, ging ich regelmäßig laufen. Ich arrangierte mich mit diesem ewig langen Fahrweg zur Arbeit direkt aus der City raus aufs Dorf je nach Verkehrsmittelwahl und Wetterlage zwischen etwa einer bis anderthalb Stunden in eine Richtung.
Nun war es an der Zeit für den Women’s-Trail 2017 und ich hatte eine Freundin aus Berlin überredet mitzukommen.
Wir fuhren schon Donnerstag mit dem Zug nach Zell am See und hatten eine sehr kurzweilige Fahrt. Es hatte Spaß gemacht und plötzlich standen wir in Zell am See und wurden von einer liebenswerten Dame abgeholt. Wir checkten in der Jugendherberge für eine Nacht ein. Und dann wanderten wir auch erstmal in die City. Wir verschafften uns einen kleinen Überblick über Zell und das Wetter war einfach nur bombastisch schön.
Ein paar Streckenmarkierungen hatten wir auch gesehen.
Nach dem überraschend guten Abendessen bewegten wir uns doch noch zum Zauber von Zell am See. Eine schön choreographierte Licht und Wasser Show.
Dann zollte das frühe aufstehen und die lange Fahrt Tribut und wir gingen zu Bett.

Freitag RACE-Day Nummer eins – Silva Night Trail
Aber zuerst mussten wir noch die Jugendherberge verlassen und in das Romantik Hotel wechseln. Beim Frühstück trafen wir noch eine weitere Teilnehmerin, die aber in der Herberge blieb.
Wir rollerten mit meinem Koffer über den Radweg am See entlang zum Hotel. Beim Start/Ziel sichtete ich die ersten bekannten Gesichter. HP war schwer beschäftigt mit dem Aufbau.
Im Hotel angekommen war das Zimmer natürlich noch nicht fertig. Aber damit war fast zu rechnen gewesen, schließlich mussten wir sehr früh die JH verlassen.
Also Koffer abgestellt und los den Bewegungsdrang ausleben. Wir wanderten ein wenig durch die Stadt und kletterten einen kleinen Trail am Bach hoch. Die Aussicht war Postkarten gleich.
Mittags sind wir dann wieder zurück ins Hotel und konnten das Zimmer beziehen. Und das Romantik Hotel macht seinen Namen alle Ehre. Die Bettdecken waren zum Herz geformt.
Also Koffer auspacken und dann ab zur Startnummernausgabe im Intersport-Shop. Und da trafen wir uns Mädels. Alte Bekannte und neue Gesichter. Alle liebenswert!
Bei dem Rabatt schlug ich auch gleich noch mal mit einem Sport-BH von Anita zu. Schließlich konnte ich den im Vorfeld schon mal in meiner richtigen Größe testen. Und das hatte mich ganz überzeugt.
Anschließend chillten wir noch bei Kaffee und Kuchen und gingen anschließend zurück ins Hotel. Vorbereitung für den Abendlauf war angesagt.
Als es dann endlich dunkel war gab es zum ersten Mal einen Massenstart in die Nacht. Alle Mädels mit einer Stirnlampe liefen zu AC/DC “highway to hell“ auf einmal los. Das sah echt genial aus.
Die Strecke war mir vom letzten mal bekannt, nur ging sie diesmal anders rum zur Alm hoch. An der einen oder anderen Stelle stolperte ich leicht, konnte mich aber gut abfangen. Der Weg war ganz schön hart, machte aber wieder richtig Spaß. Ich brauche etwa eine Stunde und war nicht ganz die letzte.

Samstag – Raceday Nummer zwei – Anita Panorama Trail
Das Hotel war super, dass Frühstück sah lecker aus. Aber vor 15+ km und 780 hm sich den Bauch mit Rühreier, Lachs und all den anderen Leckereien vollgeschlagen wäre keine gute Idee gewesen. Also wurde es nur Toastbrot mit Käse, Marmelade und Honig. Dazu gab es Rote Beete Saft und Kaffee.
Die Beine fühlten sich okay an. Mal schauen wie lange es so blieb.
Um 10 Uhr war der Start. Im Start/Ziel Bereich wuselte es schon ganz schön. Überall geschnatter. Es hatte sich über Nacht abgekühlt und es war zu befürchten, dass es noch zu regnen beginnen könnte. Die Überlegung, was zieht man an beschäftigte mich. Schlussendlich entschied ich mich für kurzärmlig mit Armlingen. Nach einem kurzem Briefing ging es wieder mit dem Song “Highway to Hell“ auf die Strecke. Was für ein Gefühl. Aber schon sehr schnell war ich die Letzte. Da ich das nicht schlimm finde freute ich mich auf die Begleitung von Christian, dem Mitarbeiter des Tourismusverband Zell am See Kaprun.
Die Strecke war echt cool. Began sie doch wie der Nachtlauf. Nur diesmal konnte man so gar was sehen. Und Panorama war nicht zu viel versprochen. Das konnte sich echt sehen lassen. Es ging hoch bis zum Speichersee. Dort oben war zum Panoramagenuss die Versorgungsstelle. Ich füllte meine Flasche mir etwas Powerbar auf, naschte noch etwas Obst und lief dann weiter. Und da war es dann passiert. Die Jungs blieben noch etwas länger und das Schild führte mich auf die falsche Fährte. Als ich dann meinen Fehler bemerkte kam Christian mir schon hinterher und meinte ich kann unten bleiben, da führt ein Pfad auf die Strecke. Und schwups waren wir zurück auf dem Trail. Es ging vorbei an dem coolen Kindererlebnispfad “Schmittens Feuertaufe“. Das was ich da entdecken konnte, verspricht viel Spaß für alle Altersgruppen.
Kurz vor der Ebenbergalm traf ich eine Teilnehmerin, die telefonierend auf einer Bank saß. Als ich fragte ob alles okay war, gab es ein nein. Und die Jungs mit ihrer mobilen Bar kümmerten sich um das Mädel. Ehrlich, wäre weit und breit niemand da gewesen, hätte ich auch angehalten und geholfen. Letzendlich war sie erschöpft mit Kreislauf runter und nach etwas zu essen und einem Red Bull ging’s wieder. Sie holte schnell auf und als wir ein Stück gemeinsam liefen, kam der nette Mann von der Medical Crew. (Ich kenn ihn jetzt schon so lange und weiß den Namen immer noch nicht)
Uns beiden ging es gut und er zog mit Anke ab. Ich trottete hinter her und erreichte das Ziel nur wenig nach ihr in etwa drei Stunden als 99.
Übrigens fühlten sich die Beine nach den fast 800 hm echt schwer und Pudding weich an. Und ich musste doch die eine oder andere Gehpausemachen. Die Anstiege waren heftig. Aber der Abstieg viel härter. Anschließend nach der Siegerehrung gab es noch Yoga, Massage und
das Ladys-Dinner. Extra für uns wurde noch Zell am See Zauber “Happyness“ gespielt und wer wollte ging ins Casino. Wir beide waren total erschöpft so gingen wir ins Bett und ließen die Beine regenerieren.

Sonntag – Raceday Nummer drei – Anita Women’s Trail Challenge

Sonntag hieß es noch eine Stunde früher aufstehen da der Start des Lauf rund um den Zeller See war für 9 Uhr geplant war.Aufstehen war schwer. Bei mir hielt sich der Muskelkater in Grenzen. Aber meine Freundin hatte sehr große Schwierigkeiten anständig grade aus zu laufen.
Nochmals gab es Schmalspurfrühstück. Und beim Briefing wurde gesagt das die Strecke wegen Hindernisse auf der eigentlichen Strecke gekürzt wurde. Ein paar Höhenmeter und auch Kilometer wurden gestrichen. Bis auf die insgesamt ca. 300 hm, die aber mehr als ausreichend waren, war die Strecke flach und mehr Asphalt haltig.
Die Strecke hatte Postkarten Aussichten und wieder konnte man über den See die Musik und den Ansager vom Ziel hören. Als ich nach ca. einer Stunde am höchsten Punkt angekommen war, konnte ich hören, dass die erste Läuferin im Ziel angekommen war. Das war echt stark. Ich hatte weiterhin viel Spaß und auf dem Downhill hängte ich Christian (Schlussläufer und Abmarkierer) ab. Bei der Versorgungsstelle hatte ich das komplette Buffet zur Verfügung. Die Jungs meinten auch noch dass ich das leer essen müsse. Es folgte die Strecke die sich am längsten zog. Obwohl sie schön ist. Sehr schön zum spazieren gehen in Zell und vermutlich die wichtigste Ecke beim Triathlon. Es war flach direkt am Seeufer. Ich musste der Strecke bis zur Eisenbahn Unterführung folgen. Dann ging es nochmals bergauf und die Panorama-Strecke mit Blick auf den See war wunderschön. Nach dem letzten überqueren der Brücke folgten die letzten 500 Meter und ich musste anfangen bewusst zu atmen, da mich der Stolz und die Freude zu überwältigen drohte. Im Ziel wurde ich von allen angefeuert und beglückwünscht. Ich musste mit den Tränen kämpfen. Besonders süß waren die beiden Mädels, die mir die Medaillen umgehängt hatten. Es folgte wieder die Siegerehrung und nach dem Essen im Beachclub zerstreuten sich alle in die Winde.
Wir genossen den Nachmittag auf dem Bett und pflegten die geschundenen Muskeln.
Zum Abend trafen wir uns mir drei weitern Teilnehmerinnen zum essen.

Ich war stolz, auch wenn ich mit Abstand die letzte war.

Der Womenstrail ist immer ein tolles Erlebnis. Die Crew ist professionell und was wirklich schön ist, sie geben allen Teilnehmerinnen das Gefühl etwas besonderes zu sein. Organisatorisch ist es super, dass jeder Lauf ohne Zeitlimit durchgeführt wird.
So kann wirklich jede ausprobieren, wie das Berge laufen für einen ist.

Sofern der Termin passt, werde ich mir das Event auch wieder einplanen.

Ich komme wieder, keine Frage…

Vor vier Jahren hatte eine Freundin mich gefragt, ob wir nicht gemeinsam zum Laufen nach Österreich fahren wollen. Das war für mich aus Berlin eine total abwegige Idee. Was soll eine Flachlandtirolerin in den Bergen und das auch noch rennend?

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OOOps I did it again, ….

Vor zwei Jahren hatte ich das erste Mal den Ausflug in die Berge gewagt. Das war aufregend, anstrengen und es hatte auch sehr viel Spaß gemacht.
Daher wollte ich Wiederholungstäterin werden. Nach dreimal in Neukirchen am Großvenediger wechselte die Veranstaltung Viking Womens Trail die Location. Diese neue Location wurde Zell am See in Österreich. Ich hatte mich dafür wieder, nun zum dritten Mal, am Valentinstag angemeldet, und mir einen Trainingsplan zurecht gelegt.
Außerdem passte der Trainingsplan super in die Online-Challange „2015 in 2015“. Das bedeutete dass ich mit meinem Team 2015 Meilen im Jahr 2015 laufen wollte. Schließlich wären das nur knapp 65 Kilometer pro Woche. Was mit einem Team aus 3 Personen machbar ist.
Auf Facebook gab es zudem seit Anfang Januar eine Challenge, auf die ich echt Lust hatte mit zu machen, doch es gestaltete sich als organisatorisch schwierig das Dötzi-Skyrace in den Trainingsplan mit einzubauen. Berlin ist nun mal nicht ums Eck von Bad Reichenhall.
Doch wer mich kennt, weiß, dass ich ein bisschen verrückt bin und auch für verrückte Sachen zu haben bin. weiterlesen… »

Gedanken zu Freundschaften

Freunde sind immer für einen da. Und wahre Freundschaft zeigt sich in Krisen.
Eine wichtige Rolle spielt dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen. weiterlesen… »

Scheeglöckchen – Weißröckchen

Gestern ging es mit ein paar Mädels nach Süden. Wir fuhren mit dem Auto nach Ortrand an der Grenze von Brandenburg zu Sachsen.

Dort fand eine Laufveranstaltung statt, die sich „Schneeglöckchen-Lauf“ nennt. Man konnte sich aussuchen ob man 10, 15 oder 30 km laufen wollte. weiterlesen… »

Trail Magazin Revier-Guide in der Hauptstadt

Ich lese seit ca. einem Jahr das Trail-Magazin und finde die Artikel immer sehr erfrischend. Besonders interessant finde ich immer die Geschichte zum Revier-Guide in einer Region.
Was war ich überrascht als ich Anfang Februar las, dass der Revier-Guide nach Berlin kommt. Kurz danach stand auch das Datum fest und ich freute mich, dass ich wieder fit genug war um laufen zu gehen.
Gestern war es nun so weit. weiterlesen… »

5 Tage danach – wie man sich die Zeit vertreibt.

Jetzt sind 5 Tage vergangen und ich habe mir meine Langeweile zu Hause mit einem wiederentdeckten Handwerk vertrieben.
Mir geht es unter den Schmerzmedikamenten ziemlich gut. Küche schruppen tat etwas weh. Eigentlich jede Bewegung bei der die Brust- und Bauchmuskeln angespannt werden, tut noch weh. Aber sonst der Alltag geht gut.

Da ich kein Sport machen kann, musste ich mir was einfallen lassen, wie ich meine Hände beschäftigen kann ohne dass ich alle halbe Stunde vor dem Kühlschrank stehe. Den ganzen Tag am Computer hocken macht auch nicht Spaß.
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Start des Trainings für den BIG 25 – oder mein Versuch fliegen zu lernen

Für 2014 hatte ich mir einen Plan gemacht, wann ich laufen möchte.

9.02.2014 Frostwiesen-Lauf in Burg

22.03.2014 Schneeglöckchen-Lauf in Ortrand

12.04.2014 vielleicht der Airport-Lauf 10km? auf dem BER

26.-27.4.2014 ist es wieder an der Zeit in Burg für „Auf die Gurke, fertig los.“ (noch nicht entschieden was ich da laufen möchte)

04.05.2014 den BIG 25 auf der Volldistanz in Berlin

28.06.2014 vielleicht den Womens-Run in Hamburg

26.07.2014 die Citynacht in Berlin

24.08.2014 den Berliner Stadtlauf – für den habe ich ein Startplatz gewonnen, deshalb nur die Volldistanz 🙂

19.09.-21.09.2014 ist der Womens-Trail in Österreich in Neunkirchen am Großvenediger an dem ich wieder teilnehmen möchte.

12.10.2014 als krönender Abschluss 10 km oder ein HM im Rahmen des München Marathon

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Das Jahr 2013 geht zu Ende

Das ereignisreiche Jahr 2013 geht nun zu Ende und ich möchte mich hiermit mit einen kleinen Gruß verabschieden und das neue Jahr begrüßen.

Neujahrgruß2014

Im neuen Jahr stehen wieder ein paar schöne Reisen an und ich werde mich erneut auf neuen Wegen bewegen was die läuferischen Ziele angeht.

Welche Ziele es sind wird demnächst verraten. Aber nein ich laufe keinen Marathon.

Saison-Highlight Womens-Trail

Es war nun endlich soweit der Womens-Trail stand endlich an.

ch war schon seit Wochen aufgeregt und ich freute mich riesig. Kurz vorher hatte ich noch Panik dass mich eine Erkältung umwerfen könnte aber, die habe ich ganz gut in Griff bekommen.

Am Donnerstag ging es los mit dem Flugzeug nach Salzburg und von dort mit dem Auto nach Neukirchen. weiterlesen… »

Time to say good bye

Heute brach der Tag an, wo es wieder hieß Abschied zu nehmen.

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Sentosa – auf ins Vergnügen

text folgt weiterlesen… »

Shoppen in der Orchard Road

Text folgt weiterlesen… »

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