{"id":2459,"date":"2019-06-11T06:00:28","date_gmt":"2019-06-11T04:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/silkanira.de\/blog\/?p=2459"},"modified":"2019-12-15T13:55:17","modified_gmt":"2019-12-15T12:55:17","slug":"ich-komme-wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/silkanira.de\/blog\/2019\/06\/11\/ich-komme-wieder\/","title":{"rendered":"Ich komme wieder &#8230;"},"content":{"rendered":"<h4>Versprochen ist versprochen<\/h4>\n<p>Erstaunlich wie die Zeit vergeht. Erst ist pl&#246;tzlich Weihnachten und dann schwupdiwup Fr&#252;hlingsanfang.Und wieder lief das Training nicht ganz wie gewollt. Aber Ausreden gibt es immer. Mein vierzehnt&#228;giger Urlaub im M&#228;rz war bis auf die Wanderung von 4 Stunden komplett trainingslos.Im M&#228;rz war sch&#246;nes Wetter und im April dachten wir alle, das wird so ein hei&#223;er Sommer wie im letzten Jahr. Doch Petrus hatte andere Pl&#228;ne und schickte nochmal eine riesige Kaltfront im Mai &#252;ber Europa.Ja und dann war es soweit. Der Women&#8217;s Trail war pl&#246;tzlich da. Oh mein Gott. Wie konnte das denn passieren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich war im M&#228;rz beim Schneegl&#246;ckchen-Lauf, im April beim Airport Night Run und noch eine Woche vorher in Berlin beim S25 jeweils ein 10 km Rennen gelaufen. Alle waren in um die 85 Minuten von mir bew&#228;ltigt worden. Das spiegelte nat&#252;rlich den Trainingsverlauf wieder.Da ich dem Instagram &#8211; Account von Zell am See folge, konnte ich auch verfolgen, dass es am Wochenende vor dem Event nochmal richtig geschneit hatte. Auch den Rest der Woche war richtig schlechtes Wetter. Das machte mir Angst. Ich hatte mich so sehr auf die neue Strecke am Samstag gefreut, doch das Wetter wollte nicht, dass wir auf die Schmittenalm hoch gehen. Und so purzelte auch die Nachricht mit der &#196;nderung der Laufroute in die Social media Kan&#228;le. Schade, aber safety first.Ich packte meinen Koffer mit allem was ich glaubte brauchen zu k&#246;nnen, egal wie das Wetter wird. Und komisch der Koffer war schwerer als zwei Monate zu vor nach Sri Lanka. Was Frauen so alles mitschleppen wenn sie nicht ganz eine Woche Sporturlaub machen.Da der Donnerstag komplett im Zug sein w&#252;rde, war ich die anderen Tage noch zum Training gegangen und hatte bei einigen Dingen einfach Sparflamme trainiert. Ich musste mir nicht noch am Mittwoch vorher harte Sprints und Tempodauerlauf g&#246;nnen. Da zog ich in meinem Tempo die Runden durch den Park am Gleisdreieck.Die Bahnfahrt war ab M&#252;nchen etwas aufregend, da der Zug (EC nach Bologna) etwas Versp&#228;tung hatte, aber Gott sei Dank der REX wartete ganz nett auf die Umsteiger. Au&#223;erdem hatte ich einen netten Mann getroffen, der mir gl&#252;cklicherweise den Koffer runter brachte und auch die Treppe wieder hoch. Nachdem das alles geklappt hatte, sa&#223; ich entspannt im letzten Zug und ich kam in Zell am See p&#252;nktlich an. Zum Hotel Alpenblick, das ja schon in Sch&#252;ttdorf liegt, bin ich mit dem Taxi gefahren.Genau in dem Moment als ich ankam, stand auch ein Auto von Plan B Events vor der T&#252;r und ich traf auf Uta und Andrea. Was es f&#252;r eine gro&#223;e Freude war. Erstaunlicher Weise hatte das Hotel Betriebsferien f&#252;r die Zeit zwischen Winter- und Sommersaison gemacht und planm&#228;&#223;ig erst am Freitag aufgemacht. Schon spannend in einem sonst leeren Hotel zu &#252;bernachten und am Morgen kein Hotelfr&#252;hst&#252;ck zu bekommen.Da ich ein positiv eingestellter Mensch bin, habe ich mir gedacht: cool ausschlafen und was zum Essen hast du ja selbst mitgebracht. Das klappt schon. Ein wenig bewegen musste ich mich aber trotzdem noch. Ich mag nicht so gern ins Bett zu gehen ohne das Tagesziel erreicht zu haben. Au&#223;erdem war der Tag noch jung. Also ab die 2 Kilometer ins Zentrum und kurz zum Supermarkt rein, um etwas zu Trinken und Obst zu kaufen. Und schon war ich perfekt auf den Morgen eingerichtet. Und das Tagesziel war auch erreicht. \ud83d\ude42<\/p>\n<h4>Ledlenser Women&#8217;s Night on Trail<\/h4>\n<p>Der Morgen brach an und ich konnte mich ganz in Ruhe vorbereiten. Nochmal die Teilnehmerinnenliste durchst&#246;bern, durch Social Media surfen und schauen wer sich auch schon freut sowie zur Mittagszeit sich was zu Essen organisieren. Gegessen hatte ich eine durchschnittliche Pizza. Und in dem Restaurant traf ich auf die ersten Teilnehmerinnen. Wir kannten uns schon aus dem vergangenen Jahr. Sch&#246;n Iris wieder zu sehen. Die Zeit verging und es konnten die Startnummern sowie &#8211; Sackerl abgeholt werden. Witzig war, dass der Wunsch nach meiner Lieblingsnummer doch noch erf&#252;llt wurde, ich daf&#252;r aber bis 17 Uhr warten musste. Was soll&#8217;s war ja sch&#246;nes Wetter. Immer mehr M&#228;dels trafen ein und holten das Sackerl ab. Und ganz viele habe ich wieder erkannt und mich riesig gefreut.Am sch&#246;nsten fand ich Sarah, Anke, Steffi, Ursula, Alexandra, Carolyn und Silvia sowie nat&#252;rlich das Team von Plan B Events und Christian aus Zell am See wieder zu sehen.In diesem Jahr hatte Plan B eine ehemalige Fris&#246;rin unter Teilnehmerinnen, die ganz selbstlos angeboten hatte den M&#228;dels Frisuren f&#252;rs Rennen zu machen. Nach dem Hairstyling f&#252;r&#8217;s Rennen und als ich auch endlich mein Sackerl bekommen hatte, bin ich zur&#252;ck zum Hotel gelaufen und began mich auf den Lauf vorzubereiten.Und dann ging es mit der Tasche wieder los zum Elisabeth Park am See, wo sich die Start \/ Ziel-Zone befand. Zwischenzeitlich war es auch richtig voll geworden. &#220;ber 150 M&#228;dels wollten mit Einbruch der Dunkelheit &#252;ber den Trail zur Ebenbergalm hoch und wieder runter. Viele hatten ihren Support mitgebracht und so war es richtig voll im Park. Die Stimmung war klasse und mit super Musik wurde uns eingeheizt. Man konnte von Ledlenser Lampen und von Salomon Schuhe leihen. So Ausgestattet konnte nix mehr schief gehen. Das Streckenbriefing startete und schon brach die letzte Minute vor dem Start an. Und wie &#220;blich bei Plan B wird man mit &#8222;Highway to Hell&#8220; auf den Weg geschickt.Der Tross setzte sich in Bewegung. Und es gab diesmal auch eine Premiere offiziell durfte auch Hunde an der Leine mit laufen. Nach der kurzen Verwirrung fand ich die Idee super.Schnell war ich wieder hinten unter den letzten und unglaublich am Nadel&#246;hr hatte ich wieder Anschluss bekommen. Dann ging hoch zur Alm. Der Weg war sehr steil und ich merkte die untrainierten Beine. Irgendwie ergab sich, dass ich eine ziemlich nette Begleitung hatte. Mariola motivierte mich die ganze Zeit auf Anschlag zu laufen und immer wenn ich sagte sie d&#252;rfe auch ihr Rennen gehen, sagte sie nur: &#8222;passt schon. Komm vorw&#228;rts.&#8220; So kam es dass ich ihr mehrmals sagte &#8222;Ja Drill-Instructur, ich Lauf doch schon so schnell wie m&#246;glich, mehr geht nicht. Ich brauch noch K&#246;rner f&#252;r die n&#228;chsten Tage und das L&#228;cheln im Ziel&#8220; \ud83d\ude00 Nach einem kurzen Foto Stopp ging es wieder runter und man musste echt h&#246;llisch aufpassen nicht zu st&#252;rzen. Als wir den Teil erreichten, bei dem es fast planiert bergab ging waren auch endlich die CLIFBLOKS in meinen Beinen angekommen und es rollte fast von allein. Da stellte Mariola fest, dass ich ziemlich schnell unterwegs bin. Aber Asphalt-&#228;hnlich oder platt glatt kann ich, dass trainiere ich ja schlie&#223;lich fast t&#228;glich. Und als wir dann endlich &#252;ber die Br&#252;cke kamen war es nicht mehr so weit ins Ziel. Im Ziel angekommen war ich nicht die letzte. Das war kritisch f&#252;r meine Titelverteidigung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-2468\" title=\"Ledlenser Women's Night Trail \" src=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/img_20190518_013603_3202155803252330860239.jpg\" width=\"350\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/img_20190518_013603_3202155803252330860239.jpg 1000w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/img_20190518_013603_3202155803252330860239-150x150.jpg 150w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/img_20190518_013603_3202155803252330860239-300x300.jpg 300w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/img_20190518_013603_3202155803252330860239-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Rennen gab es die Siegerehrung und anschlie&#223;end die Kasnockerl Party im Beach Club. Das war ganz sch&#246;n chaotisch. Pl&#246;tzlich standen &#252;ber 100 M&#228;dels in der T&#252;r und wollten neben Kasnockerl auch noch was trinken. Irgendwann hatte ich was zu trinken und zu essen.Als wir fertig waren schaute ich auf den Fahrplan. Oh super der letzte Bus war vor 5 Minuten gefahren. Also laufen und die Beine etwas auslockern.Im Hotel angekommen musste ich noch duschen und dann ins Bett.<\/p>\n<h4>Ledlenser Panorama Trail long or short<\/h4>\n<p>Am Samstag war Start um 10 Uhr. Fr&#252;hst&#252;cken ab 7 Uhr mit Marmeladen-Br&#246;tchen und Kaffee. Dann los zum Elisabeth Park. Man konnte sich bei dem heutigen Lauf mittendrin aussuchen ob man die lange oder doch die kurze Strecke laufen wollte.Vor dem Start gab es das obligatorische Steckenbriefing und dann um 10 Uhr mit dem Highway to Hell ging es wieder los.Die kurze Strecke w&#228;re die gleiche wie am Abend, halt nur im hellen. Aber eigentlich gibt es keine Frage. Ich w&#252;rde die lange Tour nehmen. Denn sonst k&#228;me man ja nicht am Speichersee vorbei und w&#252;rde die wirklich coole Aussicht verpassen.Und wieder hatten mich die Hunde &#252;berholt und es ging Berg auf. Diesmal hatte ich die St&#246;cke mitgenommen und sie lie&#223;en mich ein paar K&#246;rner sparen.Zu Beginn hatte ich die Begleitung von Christian und seinem Begleiter und das war ziemlich nett. Sie markierten die Stecke ab und boten ein wenig Unterhaltung. Als ich dann die andere L&#228;uferin &#252;berholt hatte, war ich allein mit der Natur und genoss es in vollen Z&#252;gen.An der Stelle der Entscheidung gab es eine kleine Versorgungsstelle. Und die Jungs fragten uns wo es lang gehen solle. Aber es war klar ich w&#252;rde weiter hoch gehen. Nach einer kleinen Erfrischung kam die steilste Passage.Ich kam z&#252;gig voran und hatte dann irgendwie einen Vorsprung auf die letzte rausgeholt. Auf der Strecke gab es noch viel Schnee zu sehen und an einigen Stellen mussten wir auch noch durch den Schnee rennen. An der gro&#223;en Versorgungsstelle oben am See war es richtig sch&#246;n. Bei toller Sicht machte ich dort einige Zeit Pause und g&#246;nnte mir Cola, Kuchen und ein paar Cliffblokks. Dann ging es weiter und die letzte war dann auch schon zu sehen. Sie machte aber nur kurz Pause und auf dem Weg r&#252;ber zur Aerit Bahn blieb sie dran.Wir passierten den Weg von Schmiddies Feuertaufe und witzig war, dass zwei M&#228;dels aus unserem Race sich an einigen Aufgaben vegn&#252;gten. Sie blieben weiter in Sichtweite. Irgendwann waren sie nicht mehr zu sehen. Aber die letzte holte auch leicht auf. Auf dem Weg nach unten war sie deutlich schneller. Somit &#252;berholte sie mich wieder und war nicht mehr zusehen.Der Weg runter war recht flott aber technisch anstrengend. Ich frage mich immer wie die schnellen L&#228;uferinnen da runter gehen. Ich kann es nicht so richtig gut &#252;ber Baumwurzeln, Felsst&#252;cke und Wegbefestigung so schnell runterst&#252;rzen. Erstens aus Angst mir was zu tun und zweitens machen das meist meine Beine nicht mit. Da h&#228;tte ich innerhalb k&#252;rzester Zeit die Muskeln Butter weich gespielt und w&#228;re am n&#228;chsten Tag mit einem Muskelkater gesegnet und ich k&#246;nnte gar nicht mehr laufen. Selbst in meinem Tempo mit R&#252;cksicht auf den folgenden Tag waren meine Beine am Ende fix und fertig.Als die downhills endlich zu Ende waren, bewegte ich mich wieder auf bekannten Wegen und ich konnte sogar wieder ein wenig laufen. Dann war ich endlich am Schild &#8222;1 to go&#8220; und ich freute mich &#252;ber die Br&#252;cke laufen zu k&#246;nnen. Das letzte Mal f&#252;r dies Wochenende. Meine Beine waren wirklich sehr m&#252;de und ich braucht nochmal eine Weile gehend. Aber kurz vor dem Ziel lief ich nochmals los und ich konnte laufenden Schrittes die Ziellinie &#252;berqueren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2475  aligncenter\" src=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/nrc-20190518_173717-stickered1814737363656824574.jpg\" width=\"349\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/nrc-20190518_173717-stickered1814737363656824574.jpg 1000w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/nrc-20190518_173717-stickered1814737363656824574-150x150.jpg 150w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/nrc-20190518_173717-stickered1814737363656824574-300x300.jpg 300w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/nrc-20190518_173717-stickered1814737363656824574-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/p>\n<p>Gleich darauf gab es Siegerinnenehrung. Damit war der Tag l&#228;ngst noch nicht zu Ende. Es gab noch Workshops und Massagen sowie das Lady&#8217;s Dinner.Die Massage war erholsam und der Blackroll Workshop wieder interessant, weil man die Rolle auch als Hilfsmittel beim Stabilit&#228;t Training nutzen kann.Anschlie&#223;end gab es das obligatorische Dinner diesmal im Hotel Alpenblick. Auch hier gab es etwas Chaos und das Hotel war sehr mit den &#252;ber 100 Personen &#252;berfordert. Deshalb war es auch hier irgendwann hatte ich was zu trinken und noch viel sp&#228;ter zu essen. Dass zwischen Vorspeise und Hauptgang 2 Stunden vergangen waren, war so nicht geplant.Da ich im Alpenblick n&#228;chtigte, war mein Weg ins Bett nicht so weit.<\/p>\n<h4>Zell am See Lake Run<\/h4>\n<p>Am Sonntag dann ging es um den See. Mit einem kleinen Abstecher in den Wald zum H&#246;henpanorama Weg mit den Kunstwerken.Daf&#252;r war Start um 9 Uhr. Fr&#252;hst&#252;ck im Hotel gab es erst ab 7 Uhr. Also gleich fertig runter und dann los mit dem Bus zum Start.Nat&#252;rlich h&#228;tte ich den Weg auch laufen k&#246;nnen, aber ich wollte die Beine noch etwas schonen und ich hatte ja einen ziemlich gro&#223;en Muskelkater. Au&#223;erdem war ich so gezwungen fr&#252;her los zu gehen und kam auf jeden Fall p&#252;nktlich.Am Start war es noch sehr leer und ich hatte noch M&#246;glichkeit zum chillen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2478  aligncenter\" src=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/img_20190519_074925548339258828531564.jpg\" data-temp-aztec-id=\"860eaab9-a269-40ef-ab46-b60aff8a5041\" width=\"350\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/img_20190519_074925548339258828531564.jpg 750w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/img_20190519_074925548339258828531564-113x150.jpg 113w, https:\/\/silkanira.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/img_20190519_074925548339258828531564-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>Dann wurde es allm&#228;hlich voller und so langsam musste ich mich Start fertig machen. Auf ging es in die letzte Runde rund um den See. Vom Anspruch der Strecke war dies die einfachste. Es bedarf auch nicht wirklich Trail Schuhe daf&#252;r. Der Abschnitt im Wald ist kurz und mehr oder weniger f&#252;r Wanderer hergerichtet.<\/p>\n<p>P&#252;nktlich um 9 Uhr ging es dann zum letzten Mal mit dem Song &#8222;Highway to Hell&#8220; auf die Strecke. Eine unglaublich flache Strecke die an einigen Stellen sich unglaublich dehnt. Wie immer war ich relativ schnell die letzte und die anderen M&#228;dels waren immer noch in Sichtweite. Mir Taten die Beine weh und ich hatte mir vorgenommen bis zum Anstieg durch zu laufen. Da die anderen M&#228;dels sich mit Gehpausen abwechselten konnte ich sie noch mals &#252;berholen. Dann an der ersten Gummistelle hatten sie sich pl&#246;tzlich wieder gefangen und liefen wieder an mir vorbei. Dann kam der Anstieg und die beiden waren im Wald verschwunden. Ich machte mein Tempo genoss die Strecke und Kunstwerke. Als es wieder runter ging kam auch die Stelle mit der Verpflegung. Diesmal war ich die letzte und es sah so aus, dass die M&#228;dels vor mir einen gro&#223;en Vorsprung hatten. Also trinken, Energie in Form von Wassermelone aufnehmen und noch einen anderen kleinen Snack. Den Abmarkierer hatte ich das letzte Mal gesehen als ich hoch in den Wald gelaufen war. Und trotz bummeln mit Fotos machen war ich scheinbar ganz sch&#246;n flott unterwegs.<\/p>\n<p>Nach der Verpflegung kam auch der Teil der sich wie Kaugummi zieht. Vorbei am Krankenhaus dann kommen die Ruder- und Segelclubs und irgendwann ist man an der Bahnstrecke angekommen. Und pl&#246;tzlich war Christian neben mir. Und ich hatte so ca. 500 Meter vor mir die vor mir liegenden M&#228;dels entdeckt. Sie machten einen sehr abgeschlagenen Eindruck, da sie die ganze Zeit vor mir wanderten. Ich hatte aber einen gleichm&#228;&#223;igen Schritt gefunden, der so ziemlich am Limit lag was ich noch die &#252;brig gebliebenen Kilometer aufrecht erhalten konnte. Wir kamen an der Stelle vorbei, an der es in Vergangenheit immer durch den Tunnel unter der Bahn r&#252;ber auf die andere Seite ging und einem sonst die letzten 200 H&#246;henmeter erwarteten. Doch diesmal nicht, und ich hatte eine neue Strecke vor mir. Also volle Konzentration auf den Weg vor mir. Und Minuten f&#252;r Minuten kam ich n&#228;her. Aber auch das Ziel r&#252;ckte immer n&#228;her. Ca. 200 Meter vor dem Ziel waren sie in Sprintdistanz. Ich versuchte noch einmal Energie aufzubringen um sie einzuholen, aber es war unglaublich das Ziel kam zu fr&#252;h und ich hatte es nicht mehr geschafft die M&#228;dels einzuholen, um ein Fotofinish mit uns dreien hinzubekommen. Bis auf etwa 25 Meter hatte ich mich an die M&#228;dels heran gearbeitet und uns trennen zum Schluss knapp 30 Sekunden.<\/p>\n<p>Sofort wurde die Siegerinnenehrung durchgef&#252;hrt und die Trail K&#246;nigin gek&#252;rt.<\/p>\n<p>Anschlie&#223;end ging es zum Kaiserschmarrn Essen in den Steinerwirt. Auch hier mussten wir wieder auf die Bewirtung warten. 100 hungrige M&#228;dels zu bedienen stellt f&#252;r viele kleinere Wirtschaften eine Herausforderung dar. Und dann kam die Zeit, und wir mussten uns langsam wieder von allen verabschieden. So schnell war das Wochenende wieder vorbei.<\/p>\n<p>Ich hatte bis Dienstag verl&#228;ngert und hatte die Idee noch was sch&#246;nes zu unternehmen. Auf das Kitzsteinhorn w&#228;re sch&#246;n, aber am Morgen vom Montag sah das Wetter daf&#252;r nicht so gut aus. Nebel und Regen machte das alles nicht m&#246;glich. In dem Morgenbl&#228;ttchen vom Hotel stand etwas von einer Burg in Kaprun, und das war eine sehr gute Idee trotz Regen dorthin zu fahren.<\/p>\n<p>Die Burg wurde besichtigt und ich fuhr zur&#252;ck ins Hotel. Koffer packen war noch angesagt. Am n&#228;chsten Morgen musste ich wieder nach Hause.<\/p>\n<p>Es war wieder ein wundersch&#246;nes Erlebnis und wenn es im n&#228;chsten Jahr passt, dann geht es wieder zum Women&#8217;s Trail.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Versprochen ist versprochen Erstaunlich wie die Zeit vergeht. Erst ist pl&#246;tzlich Weihnachten und dann schwupdiwup Fr&#252;hlingsanfang.Und wieder lief das Training nicht ganz wie gewollt. Aber Ausreden gibt es immer. 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