Silkaniras Blog

Neues von Silkanira

Sonne, Meer und Urlaub auf Lanzarote – das erste mal

Im November 2006 flog ich mit meiner Freundin nach Lanzarote.
Nun folgt entsprechend das „Tagebuch“

Dies ist aber SEHR LANG!

Viel Spaß beim Lesen

Gebucht hatten wir 14 Tage Playa Blanca im Aparthotel Rubimarmit Halbpension Plus. Plus heißt in diesem Falle, dass die Getränke beim Abendessen inklusive sind.

1. Tag: Sonntag, 5. November 2006
Abflug von Berlin Tegel ziemlich früh. Ankunft im Hotel gegen Mittag frühen Nachmittag. Der Fahrstuhl war auf Grund des Unwetters der vergangenen Tage defekt. Aber dass hätte auch nicht geholfen, das Gepäck in das Zimmer zu bekommen, da vor dem Zimmer dann auch kein Fahrstuhl war. Also hieß es das Tauchgepäck hochtragen. Zwei Treppen ist ja auch nicht wild.

Nachdem wir dann schnell die Taschen ausgepackt hatten und das nötigste verstaut war, machten wir eine kleine Erkundungstour. Dabei entdeckten wir einen Minimarket und am Playa Dorada gingen wir auch das erste mal ins Wasser. Anschließend gingen wir noch zum Fährhafen und danach wieder ins Hotel zum Essen.

2. Tag: Montag, 6. November 2006
Die Putzfrau hatte uns an diesem Tag geweckt. Aber es war noch rechtzeitig für das Frühstück. Nach dem Frühstück haben wir uns im Minimarket mit dem nötigsten ausgerüstet um nach dem Treffen mit der Reiseleiterin zum Playa Papagayo zu wandern.
Die Reiseleiterin hatte wahrscheinlich die Reiseführer auswendig gelernt, denn sie war felsenfest davon überzeugt, dass die Papageinstrände nur 15 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt sind. Der Fährhafen ist aber zu weit zum laufen. Wir dachten uns unseren Teil, da wir den Weg schon geschafft hatten, und dies zwischen 45 und 60 Minuten nur dauerte. Also waren wir nach der Aussage der Reiseleiterin gespannt und freuten uns in ca. 20 Minuten ins Wasser am Papageinstrand zu springen.

Unsere Route sollte genau am Wasser lang führen, vorbei an den Steilküsten und den vielen Hotels mit dem Zugang zur Promenade. Der Weg führte uns an dem Castillo de las Coloradas und an dem Playa de las Coloradoas, der der Hausstrand vom Hotel Papagayo Arena ist. Bis dahin benötigten wir schon mehr als 20 Minuten. Und dann endete der ausgebaute Weg. Also mussten wir mit FlipFlops und Flossen im Rucksack klettern.
Dies ist ein Teil der Strandreihe. Es gibt dort aber viele mit wunderschönen weißen Sandstrand.

Wir hatten am Ziel angekommen nicht mehr auf die Uhr geschaut, aber es war bestimmt eine Stunde vergangen bis wir uns niederlegen konnten. Die Strände sind wunderschön. Man kann dort schön schwimmen und schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist dort reichlich, da die Lavazungen Plattformen und Vorsprünge bilden, die den Tieren dort auch Schutz bieten. Großer Nachteil an dem Strand, es gibt dort keine Beleuchtung. Das heißt natürlich, den Rückweg rechtzeitig anstreben, sonst steht man dort im Dunkeln. Vielleicht ist das ja anders wenn man mit dem Auto dahin fährt. Aber zu Fuß, sollte man unbedingt dran denken.
Unsere Erfahrung hatte uns gezeigt, dass die Sonne dort recht schnell weg ist und es dort nicht so wirklich Dämmerung gibt.

3. Tag: Dienstag, 7. November 2006
An diesem Tag wurde uns unser in Deutschland gemietetes Auto zur Verfügung gestellt.
Naja die Autovermietung ist immer ein Abenteuer. Hier wird es scheinbar so gehändelt, dass man von der Autovermietung dann um 10 Uhr im Hotel abgeholt wird und dann in der Autovermietung den Vertrag unterschreibt, den Schlüssel bekommt und dann los düsen kann.
Nachdem wir dann das Auto hatten, fuhren wir in Richtung El Golfo.
Der eingefallene Vulkankegel bietet einen sensationellen Ausblick. Der giftgrüne See läd nicht wirklich zum Baden ein, was auch verboten ist.


Zur richtigen Zeit lässt sich an diesem Teil der Insel sicherlich auch ein beeindruckendes Postkarten reifes Foto vom Sonnenuntergang machen.
In El Golfo lässt sich laut Reiseführer auch sehr gut Essen. Wir haben es nicht ausprobiert, da wir mit Halbpension ziemlich gut versorgt waren.
Wenn man schon bei El Golfo ist, kann man auch gleich noch zu den wilden kochenden Kesseln fahren.

Hier bietet sich ein Naturschauspiel der besonderen Art. Vorausgesetzt, das Meer ist nicht so ruhig wie bei uns.
Das Wasser hat in diese Lavamassen mit seiner gänzlichen Kraft eine Höhle gespült.

An manchen Stellen sind Löcher, aus denen es bei mäßigen bis starken Wellengang heraus spritzt.
Dafür nutzten wir die Zeit und das schöne Wetter, um in den Fluten am Strand von den Salinas de Janubio zu baden.

Da wir neugierig waren, sind wir dann auch auf das Gelände gelaufen und haben uns das Schauspiel der Salzgewinnung etwas genauer angeschaut.
Die Salinas sind ein riesiges Feld, das Schachbrettartig unterteilt ist, und in dem Salz gewonnen wird, indem die Sonne das Wasser verdunsten lässt.
Ohne die Vögel, die auf ihrem Wege in den Süden diese Stellen als Rastplätze benutzten, wäre das sicherlich schon längst still gelegt worden. Aber so konnten wir das Weiße Gold sorgfältig aufgetürmt bewundern.

Nun wurde es aber langsam Zeit wieder in das Hotel zu fahren, denn die Sonne näherte sich dem Horizont.
An einem Aussichtspunkt, der auch zum Parken geeignet ist, konnte man das goldglitzernde Feld der Salinas bewundern.

In Fuerteventura brennt es wohl.

😉
Zurück im Hotel bewölkte es sich langsam und die Wolkenformation sah aus, als ob es in Fuerteventura brennt und es Rauchzeichen nach Lanzarote schickte.
Nach dem reichhaltigen Abendessen musste das noch mit einem Spaziergang am Hafen verdaut werden.

Der Marina Rubicon bei Nacht

4. Tag: Mittwoch, 8. November 2006
An diesem Tag hatten wir uns die weiteren Sehenswürdigkeiten der Insel vorgenommen.
Zuerst spazierten wir durch Yaiza. Diese Stadt wurde schon zum dritten mal in Folge zur schönsten Stadt von Lanzarote gewählt.

Auf den Weg nach Costa Tegise kreuzte die Weinstraße La Geria. Hier war beeindruckend wie der Wein angebaut wird. Wenn das nicht Handarbeit pur ist, dann weiß ich auch nicht weiter.


Jede Rebe wird in einen kleinen Trichter gebuddelt und mit einer kleinen Mauer, die die Pflanze vor dem Wind schützen soll, umgeben.

5. Tag: Donnerstag, 9. November 2006
Der Kaktusgarten trägt auch die Handschrift von Cesar Manrique und sieht phantastisch aus.

Oberhalb ragt eine alte Windmühle heraus, die wie das Wahrzeichen aussieht und schon von weitem zu erkennen ist.

An diesem Tag began auch der Sandsturm, der aus Afrika über die Kanaren wehte. Deshalb versank die Sonne in der Sandwolke am Horizont.

6. Tag: Freitag, 10. November 2006
Am nächsten Tag konnten wir von unserem Zimmer aus nicht mehr die Berge sehen.

An diesem Tag wollten wir wieder etwas ausruhen und entspannen. Also fuhren wir zu dem Playa de Janubio und genossen die Brandung und die Sonne.

Zu sehen gab es ne Menge, denn scheinbar wurde der Strand auch von Anhängern der Freikörperkultur gern genutzt.

Wir warteten, darauf dass die Sonne unterging und ließen das Schauspiel auf uns wirken.
Am Ende wurde die Sonne wieder von der großen Sandwolke verschluckt.

7. Tag: Samstag, 11. November 2006
Nun war es auch an der Zeit den Norden der Insel zu erkunden. Schließlich gab es dort auch noch viel zu sehen. Wir steuerten die Manrique-Foundation, Jameos el Aqua und die Cueva de los Verda. Auf den Weg dorthin fuhren wir an dem wunderschönen Strand von Arietta vorbei.

Tobende Brandung mit surfenden Kids zeugte auch hier von einer ungewöhnlichen Wetterlage. Schließlich stand hier in meinem Reiseführer, dass man hier in der ruhigen Brandung auch mit kleinen Kindern baden gehen kann.

Ruhig war die Brandung nicht und die Strömung riss einem die Füße weg.

Wahrzeichen von Jameos del Aqua

Die kleinen weißen Krebse, die nicht mal so groß sind wie ein 1-Euro-Stück

Der Hauspool von Jameos del Aqua

Der Eingang von den Cueva de los Verdes

Hier hatten wir Glück uns mussten nicht lange auf die nächste Führung warten. Nun waren wir schon sehr weit im Norden und machten gleich noch den Abstecher nach Orzola. Dieser kleine Fischerhafen hat auch den Anschluß mit der Fähre nach La Graciosa.

Wir informierten uns über die Abfahrtszeiten und aßen dann in einem kleinen Restaurant am Hafen leckeren Fisch.
Noch war es nicht zu spät, um die letzte Sehenswürdigkeit von Manrique zu besuchen.

Manch einem wird dieses bekannt vor kommen, da hier Teile der mehrteiligen Fernsehserie „Timm Taler“ gedreht worden sind. Mirador el Rio ist der Aussichtspunkt, von der man zur Insel La Grasiosa schauen kann. Nunja, der Sandsturm hatte auch hier wieder einiges im Trüben gelassen.

Das Famara-Massiv, auf dem dieser Aussichtspunkt ist, ist 480 m hoch.

Blick 480 m in die Tiefe.

8. Tag: Sonntag, 12. November 2006
Diesen Tag nutzten wir um uns den Nationalpark Timanfaya anzuschauen.

El Diablo – Das Wahrzeichen von Timanfaya
Erstaunlich wie heiß das hier noch unter der Erde ist.

Die Löcher sind nur wenige Meter tief

9. Tag: Montag, 13. November 2006
An diesem Tag fuhren wir ohne Frühstück los, da wir sichergehen wollten, dass wir die 1. Fähre schaffen.
Wir waren pünktlich da und ließen uns zu einer kleinen Wandertour übersetzten.

Der Blick vom Wasser aus war wunderschön.

Die Insel wurde immer größer und schöner.

Dann wanderten wir über die Insel, auf der es erstaunlich viel Vegetation gab.

Natürlich waren wir nicht die einzigen auf der Insel. Und an dieser Stelle brach sich an einer bestimmten Stelle immer eine große Welle.
Dies nutzten die Surfer natürlich aus, da es immer eine super große Welle gab.
Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen war es Surfern zu zu sehen.

Sand wie in der Wüste, aber nicht so feinkörnig.

Auf der Rückfahrt schauten wir uns das Famaramassiv von der Wasserseite aus an. Auch dies war ein überwältigender Anblick.

Da wir die letzte Fähre zurück genommen hatten ging auch so langsam die Sonne unter.
Also schummelte ich mit meinem Rotfilter in der Kamera und machte diese schönen Fotos.

Und dann gaben wir Stoff und drückten das Gaspedal bis ins Bodenblech, damit wir rechtzeitig zu unserem Lieblingsstrand kamen.
Der Sonnenuntergang war einfach schön.

Was wohl einem Surfer noch die Krone aufsetzt an diesem wunderschönen Strand, ist beim Sonnenuntergang surfen.




Abends gab es dann noch ein paar stimmungsvolle Bilder.

Hotel Marina Rubicon

Und nun mussten wir unser kleines Auto abgeben und begaben uns zum Tauchen beziehungsweise Schnorcheln.
Und nun mussten wir unser kleines Auto abgeben und begaben uns zum Tauchen beziehungsweise Schnorcheln.
Daher sind die Folgenden Bilder nur noch Impressionen von den Tauchorten oder aus der Nähe.

Krater von Montana Roja
Einige Touristen hinterließen ihre Spuren.

Abendstimmung am Hafen.


Man glaubt es kaum, aber dieser Lichtfleck am Horizont sind die Lichter von Fuertuventura

Und hier der Beweis des Regenbogens nach dem Regen.

Diese Straße musste man auch wieder hinunter.

Blick auf die Ebene von Playa Blanca.

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