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Reise nach Jakarta

Heute war es soweit, um 3:30 Uhr klingelte unser Wecker und wir waren schon etwas früher wach. Die Koffer waren gepackt und wir konnten nach einem kurzen Frühstück los. Vielleicht sollte man sich merken, dass die Gepäckaufgabe bei Lufthansa in Tegel nicht 2 Stunden vor Abflug öffnet. Egal. Der Flug ging pünktlich um 6 Uhr los und kurz nach 7 Uhr setzten wir in Frankfurt auf. Nach 20 Minuten rumgekurve auf dem Flughafen Gelände hatten wir die Parkposition erreicht. Wir mussten mit einem Bus ebenfalls noch einmal halb über den Airport fahren. Sightseeing mal anders. Unser Gepäck war auch mitgekommen. Und die 5 Stunden Aufenthalt in Frankfurt konnten beginnen.

Das war extra so gewollt und wir begaben uns zum Singapore Airlines Schalter.

Dort wurden aber noch die letzten von der Maschine nach New York abgefertigt. Als wir fragten, ob es schon ginge dass  wir die Koffer für Singapur aufgeben können, nahmen sie unsere Koffer an und wir konnten uns schon einchecken lassen. Praktischerweise konnten wir auch uns noch Sitze aussuchen und bekamen im Oberdeck in der vorletzten Reihe in der Mitte Platz. Oh wie schön diese Plätze sind.

Wir versicherten uns, dass das Gepäck jetzt nicht auf die New York Maschine geladen wird und ab diesem Zeitpunkt hieß es darauf vertrauen, dass die Koffer in Jakarta ankommen würden und wir würden sehr gespannt am Kofferband dort sehen. Knackpunkt an der ganzen Geschichte war, dass wir in Singapur nur etwa 40 Minuten geplante Umsteigezeit hatten. Das wäre ganz schön knapp, besonders wenn auch noch ein Gatewechsel anstehen könnte.

Die restliche Zeit in Frankfurt verbrachten wir mit Frühstück, shoppen und warten.

Zwischendurch noch ein kleiner Gruß an meinen Bruder, da er die Hochzeit heute feierte und auf Grund eines Missverständnisses konnten wir leider nicht teilnehmen. Die Reise war schon länger gebucht, als der Plan von ihm zu heiraten. Schade ist das aber trotzdem.

 

Die Maschine kam pünktlich in Frankfurt an und somit stiegen die Chancen dass wir unseren Anschlußflug schaffen würden.

 

Wir starteten mit einer Verspätung erst 13:10 Uhr. Das würde spannend werden.

Im Flieger schauten wir einige Filme und genossen die Zeit an Board.

Die Maschine setzte um 6:38 Uhr Ortszeit auf und hatten bis zum Start der anderen Maschine noch knapp 55 Minuten Zeit. Davon verteilten sich 5 Minuten Rollen zur Parkposition, 15 Minuten zum Aussteigen (wir drängelten uns ganz vor bis zur Businessklasse, da wir praktischerweise auf niemanden warten mussten um aus der Reihe zu klettern und wir darauf hinwiesen, dass wir nur wenige Minuten zum Umsteigen hatten), 10 Minuten brauchten wir zum Gate wechseln da der Skytrain auch gerade da stand und uns noch mitnahm. Anschließend brauchten wir noch 2 Minuten durch die Sicherheitskontrolle und konnten eigentlich sofort zum Boarding. Aber wir füllten noch die Departure-Card aus und stiegen dann ins Flugzeug.

Schlussendlich vergingen vom Räderaufsetzen bis zum Besteigen des Fliegers nur 45 Minuten und wir hatten den Stresspunkt Nummer 1 auf unserer Reise geschafft.

 

Im Flieger war mir recht warm da wir so gerannt waren und die Jeans hatte ich auch noch an. Außerdem war der Flieger recht leer und die Asiatin in unserer Bankreihe machte keine Anstrengungen die Reihe zu wechseln. Es stellte sich mir ein absolutes „Engegefühl“ ein, dass ich den Flug leider nur schlecht gelaunt überstanden habe. Das tat mir für Schatzi leid.

 

In Jakarta angekommen konnten wir erst die Dollar für das Visum bezahlen und dann durfte man nochmal anstehen um durch die Immigration zu kommen.

Glücklich waren wir, als unsere Koffer auch noch beide ankamen und wir den Fahrer sowie Reiseleiter für den Transport zum Hotel gefunden hatten.

 

Wir hatten dann noch Programmteil in Jakarta um etwas Zeit zu überbrücken, damit die Zimmer fertig werden konnten. Somit besuchten wir den alten Hafen, von dem früher die Fachtsegler gestartet sind.

 

Hafen von Jakarta

Hafen von Jakarta

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Mit unserem Flug kam noch eine weitere Person mit (Zusanna aus Tschechien). Sie war sehr nett und wir halfen ihr im Hotel das Problem mit dem im Koffer eingeschlossenen Schlüssel ihres Kofferschlosses zu lösen. Nach  ca. 1,5 Stunden frischmachen starteten wir gemeinsam zum Stadtbummel mit einem Taxi. Wir fuhren zur größten Moschee in Südostasien. Den Innenraum zu besichtigen war uns als ungläubige ohne Führer aber vergönnt und da wir keinen Führer haben wollten, sind wir nicht in die heiligen Hallen vorgedrungen.

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Moschee

Moschee

Etwas Pech hatten wir mit der Neugotischen Kirche gegenüber, denn die war gerade geschlossen. Somit konnten wir nur die Außenanlage besuchen und bewundern. Dort ist jederzeit zugänglich eine Marienstatur zum Beten aufgestellt. Dies sah wirklich sehr schön aus.

Heilige Maria

Heilige Maria

Heilige Maria

Heilige Maria

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Anschließend wanderten wir durch die Stadt in der Hoffnung uns auch in die richtige Richtung zu bewegen. Wir erkundeten den Nationalplatz und einige andere bedeutende Sehenswürdigkeiten.

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Auf den Weg zum Hotel kamen wir an der deutschen Botschaft vorbei. Irgendwann war es aber doch zu heiß und es wurde auch langsam dunkel. Also nahmen wir uns ein Taxi um zum Hotel zu kommen.

Das Abendessen war inklusive und das war wirklich sehr lecker.

Leider war das Bier so teuer, dass wir für den Rest der Reise davon geheilt wurden.

Im Restaurant trafen wir dann noch 2 Mitreisende und somit wussten wir, dass wir mindestens 4 Personen waren. Beim Einchecken ins Hotel hieß es aber, dass noch eine weitere Person ankommen sollte.

 

Nachdem Essen gingen wir dann aufs Zimmer und machten uns schon für die Abreise am nächsten Morgen fertig.

 

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