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One Day in Bangkok – 4 Tempel-Tour

Heute war die Tempeltour in Bangkok angesagt. Im Bus erfuhren wir dann, dass nur Liegender Budda, Königspalast und das Einkaufscenter besucht werden. Aber wir fragten die Reiseleiterin ob es möglich ist, trotzdem den Goldenen Budda zu besichtigen.
Aber der Reihe nach.

Aufstehen war um 5:30 für Frühstück ab 6:30 Uhr denn um 7:00 Uhr wurden wir abgeholt. So früh aufzustehen ist schon hart im Urlaub, aber für besondere Gelegenheiten bringt man auch solche Opfer.
Leider passierte mir beim Frühstück ein Missgeschick mit dem Sushi, so dass ich noch mal aufs Zimmer musste. Aber ich schaffte es pünktlich. Unser Gruppe wurde mit zwei kleinen Bussen abgeholt. Aber die meisten Gäste der 16 Personen starken Gruppe warteten schon seit einiger Zeit um nach Bangkok zu kommen. Nach drei Stunden Fahrt besuchten wir zu erst den Tempel des liegenden Buddas. Dieser ist je nach Reiseleitung oder Reiseführer zwischen 45 oder 65 m lang und 15 m hoch. Auf deren Rückseite stehen 108 Kessel in den man Münzen werfen kann. Jede Münze verlängert das Leben um ein Jahr. Der Glaube ist hier sehr bedeutend. Dadurch dass die Buddisten glauben, dass sie wieder geboren werden, glauben sie auch daran, dass alles was sie anderen antun ihnen im neuen Leben widerfährt. Dementsprechend spenden sie dem Mönch kein schlechtes Essen und auch ordentliche Kleidung.
Interessant ist, dass im Wat Pho die aller erste Massage-Schule gegründet wurde. Und jeder Massage-Salon, der was auf sich hält schickt seine Mädels dorthin, damit sie dort ihre Massage-Lizenz erwerben können.
Diese Information war sehr interessant, da man dementsprechend den Salon auswählen konnte.
Diesmal haben wir auch mitbekommen, dass das Heiligtum (der besondere Budda des Tempels) nicht immer mit der Zeromonienhalle gekoppelt sein muss. Die meisten besonderen Buddafiguren haben eine eigene “Behausung”.
Der Smaragd-Budda (der eigentlich aus Jade ist) bildet da eine Ausnahme. Denn dieser steht im Zeromonientempel vom Wat Prah Khea.
Das Tempelgelände neben dem Königspalast ist so sehr beeindruckend, dass ich immer wieder dorthin zurückkehren kann ohne dem satt zuwerden. Jedesmal gibt es was neues zu entdecken. Überall glitzert es durch das viel Gold und die Kunstfertigkeit, mit der dort gearbeitet wird ist unbeschreiblich. Das muss man erlebt haben.
Vor dem Eingang zum Smaragd-Budda steht ein großer Kessel mit heiligem Wasser. Da kann man sich selber mit beträufeln und beten.
Da beten Zwiesprache mit Gott halten ist, kann ich als Atheist auch einfach mir ein paar Sachen wünschen.
Nach dem Königspalast hatten wir aber noch nicht genug Tempel besichtigt. Nach dem durchschnittlichen Mittagsessen fuhren wir zum MBK. Der Wat Triamit ist nicht weit vom MBK entfernt. So schauten wir uns erst den Treffpunkt mit den anderen an und verließen dann das Einkaufzentrum um zum Tempel zu fahren.

Der Wat Traimit ist der Tempel des Goldbuddas. 5,5 Tonnen Gold in Form der Sukhothai-Budda-Figuren gestaltet. Auch hier ist der Hauptbudda nicht in der Zeromonien-Halle untergebracht sondern hat ein eigenes Haus, zu dem man mehrere Treppen hochsteigen muss.
Beim Goldenen Budda konnte man gegen eine kleine Spende auch etwas Weihwasser mitnehmen. Dieses Wasser in kleinen Dosen getrunken oder äußerlich angewendet soll Krankheiten oder Unglück abwenden. Daher nahmen wir ein Fläschen mit.
Im eigentlichen Tempel saß ein Mönch, der Gebete für die Leute sprach. Auch ich ließ für mich beten und der Mönch band ein Gebetsband um mein Arm. Dabei machte er sich lustig, das ich ja noch eins um hatte, dass ich in Chaing Mai im November erhalten hatte.

So mit hatten wir uns 3 Tempel angeschaut. Fehlte nur noch der 4. Der des Konsums.
Der Konsumtempel war der größte an diesem Tag. Wobei das MBK wohl nicht das größte Kaufhaus in Bangkok ist, so ist es doch das größte, dass ich bisher gesehen habe.
Über 7 Etagen mit jeweils um die 200 Geschäfte. Damit kann sich das Alexa in Berlin darin verstecken.
Vielleicht könnte man das Alexa, East Gate, die Gropius Passagen und alle Arkaden-Center zusammen an einem Ort sich vorstellen und dann hat man in etwa eine Vorstellung von dem wie groß das MBK ist. In Deutschland gibt es nichts vergleichbares.
Nach einigen erfolgreichen Einkäufen war es an der Zeit zurück zum Treffpunkt zu gehen.

Auf der Rückfahrt, es war schon recht spät, ging auch bald die Sonne unter. Wir alle waren müde und der Fahrer fuhr uns sicher über den Highway zurück.
Plötzlich fing es an zu regnen. Und es war so stark, dass die Scheibenwischer sinnlos waren und der Fahrer von 120 km/h nur noch mit wenig mehr als Schrittgeschwindigkeit weiterfahren konnte. Das Aquaplaning war super.
Aber wir sind sicher im Hotel angekommen.

Eins ist sicher, wir waren nicht das letzte mal in Bangkok. Die Stadt ist viel zu groß und hat noch viel mehr zu bieten, als wir bisher gesehen haben.
Wir versprechen wieder zu kommen! Das ist sicher.

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