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Tief, tiefer, am tiefsten

Buenos dias Amigos,

am morgen wachte ich mit leichten Kopfschmerzen auf. Vielleicht war es der Wein. Aber man braucht ja Alkohol um den Stickstoff wieder aus dem Blut zubekommen. Sonst gibt es ja Dekompressionskrankheiten. 😉
Für den heutigen Tag war ein Tieftauchgang angekündigt. Ca. 45 m in einer kleinen Höhle, die ähnlich wie die Cathedral ist. Diese ist voller Garnelen. Und die Zackies haben sich natürlich gefreut, dass es für sie im Licht einfacher war die fetten Schrimps zu finden. Bei diesem Tauchgang hatte ich den absoluten Luxus von 2 Guides begleitet zu werden. Diesen Tauchgang ließ sich nämlich auch Vicente nicht entgehen. Bei diesem Tauchgang hatte Gianni aber vergessen seinen Tauchcomputer auf Nitrox 27 einzustellen. Er ist mit einem Luftprofil getaucht und hatte dann 10 min Dekozeit berechnet bekommen. Ich hatte richtig umgestellt und entsprechend nur eine Minute Deko. Aber die war glücklicherwiese auch schnell abgebaut.
Der zweite Tauchgang war dann mit dem privaten Guide-Buddy Val. Er ist neuer Tauchlehrer bei Vicente und kommt aus Belgien. Spricht französisch, spanisch, englisch, deutsch, vielleicht sogar italienisch. Wir tauchten über die Sandfläche von der linken Seite zum Blue Hole. Der Tauchgang war sehr entspannt und Val war nicht auf Tiefe, sondern mehr auf Sicherheit bedacht. Er meinte auch zu mir vorher, wenn mein Tauchcomputer nur noch 5 min Nullzeit anzeigt, dann soll ich ihm mal bescheid geben, dann gehen wir etwas höher. Die Steilwand ums Blue Hole ist sehr reich an Lebewesen und sehr schön. Überall sind Zylinderrosen, Keulenanemonen, Feuerwürmer und Schnecken.

Zylinderrose Zylinderrose (Quelle: Wikipedia)

Offensichtlich hatte Gianni ihm gesagt, dass ich Höhlen nicht so mag. Daher sind wir nicht durch das Blue Hole durch sondern drüber hinweg. Der Tauchgang war sehr entspannt, daher der Luftverbrauch auch nicht so hoch. Und das Ende der Nullzeit kam schneller als die Luft alle war. Anschließend bei geringer tiefe noch etwas dahin gedümpelt und ich habe doch noch mehr als 50 bar auf dem Fini gehabt.
Dass ich Höhlen nicht so mag, liegt vielleicht zum Teil an der mangelnden Tarierfähigkeit und zum anderen an einem ängstlichen Luftverbrauch, wenn etwas nicht wie besprochen läuft. Das Tarieren wird geübt und es wird umso besser je besser ich mit dem Jacket klar komme. Die Höhle in Mala war mit Sicherheit schön, aber ich hatte meinen recht knapp kalkulierten Luftverbrauch entsprechend so eingeschätzt, dass ich da nichts riskieren wollte. Heute bin ich mit dem Jacket auch viel besser klar gekommen als die Tage zuvor. Vielleicht hat auch der neue Neoprenanzug jetzt seinen zusätzlichen Auftrieb verloren. Zurzeit komme ich super mit dem 7 mm Lang und Shorti und den 8 kg Blei klar. Vielleicht lässt sich da noch einiges reduzieren. Aber immer Butter bei de Fische lassen. 😉
Abends waren wir im Don Camillo essen. Ich wollte gern Fisch essen und nahm daher die Spezialität des Hauses. Frischen Fisch in Salz gebacken, am Tisch flambiert und dann aus dem Salz filetiert. Oh war das lecker.
Don Camillo hat wie das Brisa Marina auch einen Papagei. Der quatsch auch oft, sagt meistens Hola oder so was. Aber bei der Flammbierung, erzählte der junge Kellner irgendwas von BBQ und plötzlich hörte der Vogel auf zu plappern. Sehr süß.

Der Papagei vom Don Camillo

Langsam kristalisieren sich auch unsere Lieblingsrestaurants heraus. Don Camillo wegen der großen Auswahl. Es gibt Pizza, Tex Mex und lokale Spezialitäten. Das Brisa Marina ist auch sehr nett und hat eine große Auswahl an leckerer lokaler Küche, dich auch nicht übertrieben teuer ist. Das Essen ist sehr lecker hier.
Interessant ist, dass manche Restaurants sich das Brot (unbestellt) extra bezahlen lassen. Nicht dass wir super aufs Geld achten müssen, aber das ist eigentlich ein Unding.

Bis bald

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